Hannover 96 mobilisiert seine Fans und punktet!

Hannover 96 mobilisiert seine Fans und punktet!

Anlässlich der Präsentation des neuen Home-Trikots startete Hannover 96 unter dem Namen „Im Herzen weit vorne“ eine Kampagne, welche die Verbundenheit zwischen Fans, Stadt und dem Verein untermauern soll. Unter anderem entwickelte das 96-Marketing-Team drei Spots mit vielen Fans, die über ihre Liebe zum Traditionsverein sprechen. Live mit dabei war Kevin Genter, ein langjähriger Anhänger der „Roten“.

Als ihn sein Vater zum ersten Mal in das Niedersachsenstadion mitnahm, spielte Hannover 96 gegen den Rekordmeister FC Bayern München. Für viele Hannoveraner ist eine solche Begegnung heute schon Selbstverständlichkeit, doch zur damaligen Zeit war der Verein nicht auf Rosen gebettet und spielte in der Regionalliga. „Es war ein Freundschaftsspiel. 1996 oder 1997. Seitdem bin ich Fan der Roten“, erinnert sich Kevin Genter. Der 26jährige wuchs inmitten des niedersächsischen Bundesligadreiecks in Peine auf. „Entweder bist du für Hannover 96, Eintracht Braunschweig oder den VfL Wolfsburg. Ich habe mich für den großen Klub im Norden entschieden“, witzelt er. Bereut habe er seine Entscheidung bis heute nicht. „Es gab viele schöne Erlebnisse, besonders die Fahrten zu den Auswärtsspielen in der Europa League!“ Eine davon ist Genter ganz besonders in Erinnerung geblieben. „Das Spiel in Kopenhagen war ein absolutes Highlight. Mehr als 10.000 Fans sind mitgereist. Als Lars Stindl das 2:1 erzielte, brachen alle Dämme. Die Stimmung im Stadion war unfassbar!“

Inzwischen ist Ernüchterung eingekehrt

Seit diesem Spiel sind fast drei Jahre vergangen. Inzwischen ist Ernüchterung eingekehrt in Hannover. Erst recht nach den jüngsten Auftritten in Darmstadt (2:2) und daheim gegen Bayer Leverkusen (0:1). Von der Europa League scheint man auch in dieser Spielzeit weit entfernt zu sein. „Ich gehe von einer schwierigen Spielzeit aus, weil sich die Mannschaft im Umbruch befindet.“ Seine Zuneigung für den inzwischen seit dreizehn Jahren in der Bundesliga spielenden Verein wird das indes nicht beeinflussen. Und das ist bekannt. Zumindest in der Geschäftsstelle des Traditionsvereins. „Ich wurde angerufen und gefragt, ob ich nicht Lust hätte, an einer neuen Kampagne des Vereins mitzuwirken.“ Natürlich ließ sich der 26jährige nicht zweimal bitten und erschien zum Termin zwei Tage nach dem Telefonat in der Geschäftsstelle am Stadion. Ohne zu wissen, was ihn genau erwartet. Und damit stand er nicht allein. „Vor Ort waren noch weitere Fans eingetroffen, einige Mitarbeiter und ein Kamerateam. Dann endlich verriet man uns den Grund für die Zusammenkunft. Es ging um die Kampagne für das neue Trikot.“

„Im Herzen weit vorne“

Und anlässlich dieser haben sich die Hannoveraner etwas Besonderes und Außergewöhnliches einfallen lassen. „Im Herzen weit vorne“ lautet der Name der Kampagne. Das von Vereinsseite via pageflow* kommunizierte Motto: Egal, wo 96 in der Tabelle steht, bei den Menschen in Hannover, der Region und der ganzen Welt ist der Klub immer weit vorne. Das Trikot ist für jeden Fan eine besondere Art, diese Verbundenheit auszudrücken. So erklärt sich das Motto zum Heimtrikot 2015 / 2016. Drei Videos untermauern überdies die besondere Beziehung zur Stadt und den Fans des Vereins. Im zweiten (ab 50 Sekunden) und dritten Clip ist auch Kevin Genter zu sehen.

„Die DNA und der Pulsschlag des Vereins sollen sich im Shirt wiederfinden!“

Designer David Blanch, der von Ausrüster Jako beauftragt wurde, legte bei der Gestaltung sehr viel Wert darauf, dass die Identität des Vereins und der Stadt im Jersey erkennbar ist. „Die DNA und der Pulsschlag eines Vereins sollen sich im Shirt wiederfinden“, erläutert Blanch. Sinnbildlich dafür stehen die weißen Elemente an Kragen, Schulter und Ärmeln des insgesamt rot gehaltenen Trikots. „Im Wappen Niedersachsens ist das weiße Pferd, ein Hannoveraner, schließlich auf rotem Grund zu sehen. Eine ganz besondere Neuerung ist das Muster auf dem Trikot, eine Art Monogramm, das eine Struktur aus verknüpften 96 Logos zeigt.“
Eine Jury von Modedesignstudierenden der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf, die seit nunmehr neun Jahren den Gesamteindruck, das Design, das Material, die Passform und auch die Fernsehtauglichkeit eines Trikots bewertet, setzte das 96-Jersey auf Platz 6 der Bundesligarangliste.. „Der weiße doppelte Rundhalsausschnitt ist gut, die Knopfleiste allerdings und die Ringelbündchen an den Ärmeln in Kombination mit den weißen Logos auf der Schulter zu viel des Guten“, heißt auf der offiziellen Seite www.trikotmeister.de.

„Musste mich erst daran gewöhnen!“

Auch bei Kevin Genter war das in hellerem rot als in den Vorjahren gehaltene Trikot nicht die Liebe auf den ersten Blick. „Ich musste mich daran gewöhnen. Auch die Hose und die Stutzen sind ja rot gehalten. Inzwischen gefällt es mir aber sehr!“ Als Dank für die Unterstützung gab es das neue Trikot vom Verein im Übrigen gratis. „Es war die Krönung eines besonderen Tages“, fasste Genter zusammen.

Die Geschichte zum Trikot via pageflow

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